Thrombosestrümpfe

Thrombosestrümpfe werden verschrieben, wenn Thrombosen vorgebeugt werden soll. Meist kommen sie nach einer bereits behandelten Thrombose zum Einsatz. Aber auch zu anderen Gelegenheiten können sie vom Arzt verordnet werden. Thrombosestrümpfe ohne Rezept zu kaufen ist möglich aber deutlich teurer.

Thrombosestrümpfe im Flugzeug

Wenn ein längerer Flug ansteht, werden Thrombosestrümpfe gelegentlich zur Prophylaxe eingesetzt. Durch die mangelnde Bewegung und das stundenlange Sitzen wird das Risiko für eine Thrombosebildung erhöht. Erschwerend können beim einzelnen Passagier Dispositionen zur Thrombosebildung hinzukommen. Eine vorherige Beratung beim Arzt kann die Dringlichkeit zur Verwendung von Thrombosestrümpfen abklären.

Thrombosestrümpfe nach erlittener Thrombose

Ist es einmal zur Thrombosebildung gekommen, wird häufig, meist nach einer Operation, dem entsprechenden Bein eine Kompressionstherapie verordnet. Je nach Stärke des erhöhten Venendrucks wird ein Thrombosestrumpf mit der Kompressionsklasse I bis IV verordnet, der im Normalfall tagsüber getragen wird. Die Strümpfe werden für gewöhnlich dem einzelnen Patienten genau angepasst.

Das Anziehen von Thrombosestrümpfen kann sich als kompliziert erweisen, da die Strümpfe unter Umständen sehr eng anliegen müssen. Hierfür gibt es Anziehhilfen, die den Thrombosestrumpf zum Hineinschlüpfen weiten. Diese Anziehhilfen dienen zudem der Schonung des Materials, das sonst durch Fingernägel oder Handschmuck einreißen könnte. Auch beim Waschen sollte den Pflegehinweisen des Herstellers exakt Folge geleistet werden.

Thrombosestrümpfe bei anderen Indikationen

Thrombosestrümpfe werden ebenfalls gegen Krampfadern, Lymphödeme und offene Beine eingesetzt. Ihre Wirkung beruht hierbei auf dem gleichen Prinzip: Die mechanische Reduzierung des Venendrucks entlastet die Venen. Krankheitsbildern, die sich aus erhöhtem Venendruck ergeben, wird so vorgebeugt.