Seitenschläfer: Bett, Lattenrost, Kopfkissen, Matratze?

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Ungefähr zwei Drittel aller Menschen bevorzugen eine Schlafposition auf der Seite. Forscher fanden heraus, dass diese sogenannten Seitenschläfer sich meist durch ganz spezielle Charakter Eigenschaften auszeichnen. Ihnen wird ein hohes Maß an Ausgeglichenheit und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nachgesagt. Damit sie einen ruhigen, erholsamen Schlaf finden, haben Seitenschläfer zudem besondere Ansprüche an ihr Kopfkissen, aber auch an die Matratze und den Lattenrost.

Typische Probleme des Seitenschläfers

Wer auf der Seite schläft, verteilt sein Gewicht nicht gleichmäßig über den ganzen Körper, sondern belastet stattdessen in erster Linie die Schulterpartie sowie die Hüfte. Werden diese Körperbereiche nicht optimal abgestützt, können schmerzhafte Verspannungen und Durchblutungsstörungen – die sich durch eingeschlafene Gliedmaßen bemerkbar machen – die Folge sein.

Davon abgesehen schlafen Seitenschläfer ausgesprochen gesund, denn sie neigen nicht, wie etwa der Rückenschläfer, zu einer flachen Atmung. Außerdem wird der Rücken während des Schlafes entlastet – vorausgesetzt, Kissen, Matratze und Lattenrost sind optimal an die individuellen Bedürfnisse des Seitenschläfers angepasst.

Wasserbett für Seitenschläfer

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Wasserbetten sind zwar teuer und benötigen auch konstant Strom aber dafür kann man die Härte bzw. Weiche an den eigenen Körper und Vorlieben einstellen. Da das Wasser konstant beheizt ist, kann man auch die optimale wohlfühl Temperatur einstellen. Wasser gibt punktgenau nach und kann so die Schulter und Hüfte optimal einsinken lassen und sich Körper wesentlich besser anpassen als jedes andere Bett mit Lattenrost und Matratze.

Sind Wasserbetten Teuer? Nun, wenn man sich ein hochwertiges Bettgestell kauft + ein gutes orthopädisches Tellerlattenrost + dann noch eine 7-Zonen Kaltschaummatratze + vielleicht ein Viscoelastischen Topper. Ist man schnell bei 1000-2000 Euro. Für 1000€ gibt es bereits Wasserbetten mit Schubladen unterm Bett. Bei dem Preis für ein Wasserbett ist meist die Lieferung und der Aufbau inklusive. Wie gesagt hat man jedoch regelmäßige Stromkosten. Dafür muss man aber das Schlafzimmer nicht oder nur wenig heizen. => Angebote bei Amazon

Boxspringbett: Weiche Polsterbetten für Seitenschläfer

King Boxspringbett mit H2 7-Zonen Taschenfederkernmatratze mit Visco-Topper von Betten Jumbo

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Ähnlich wie bei Wasserbetten gibt es Boxspringbetten meist als Komplettpacket. Man muss also Bettgestell, Lattenrost und Matratze nicht separat kaufen. Viele Boxspringbetten bieten einen Bettkasten als Stauraum. Die Matratzen können in vielen Härtegraden gewählt werden. Sehr schön ist es ein Viscoelastischen-Memory Schaum topper auf der Matratze zu haben. Für Seitenschläfer sind oft weiche Matratzen besser, da die Schulter und Hüfte ja weit einsinken können muss. Hat man eine zu harte Matratze kann ein Visco-Topper helfen. Ist die Matratze zu weich, kann man dagegen eine dünne Matratzenauflage nutzen um zu verhindern, dass man zu tief einsinkt. Natürlich ist kostet ein Komplettpacket-Bett einiges, ab ca. 500 Euro gibt es Einsteigermodelle aber bessere Qualität gibts für 1000 Euro. Da gibt es sogar Modelle die elektrisch verstellbar sind.  => Angebote bei Amazon vergleichen

Bettgestell + Lattenrost für Seitenschläfer

MEDITEC TPEE 5-Zonen 3DTeller-Lattenrost elektrisch verstellbar mit Funkfernbedienung von RAVENSBERGER

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Wer bereits ein Bett-Gestell hat oder kein Polsterbett oder Wasserbett mag, kann sich natürlich Bettgestell und Lattenrost individuell kaufen. Zum Bettgestell werde ich hier nicht viel sagen. Das ist größtenteils geschmackssache. Ein gutes Lattenrost kann man auch einfach auf den Boden legen. Außer bei Rollrosten gibt es bei guten Lattenrosten zwischen Matratze und Boden genug Luftzirkulation um Schimmel in der Matrazte zu verhindern.

Der Lattenrost sollte über eine Schulterabsenkung verfügen, also über flexible Latten, die den Schultern ausreichend Platz lassen. Im Kopfbereich müssen die Latten hingegen etwas fester eingestellt sein, denn der Kopf darf nicht einknicken. Außer normalen Lattenrosten gibt es auch neue TellerLattenroste und Hybrid Varianten welche die je nach Körper-Zone die Vorteile beider Bettrost Varianten kombinieren.

Wie im Bild zu sehen ist, ferfügt ein Teller-Lattenrost auf den Holzlatten zusätzlich flexible Teller welche viel Punktgenauer nachgeben können als lange Holzleisten. Besonders bei Seitenschläfern kann man sich vorstellen, dass diese Teller die Schulter viel besser einsinken lassen als eine Holzleiste allein. Wie andere Lattenroste auch, gibt es Teller Lattenroste auch mit verstellbarem Fuß- und Kopfteil. Besonders die elektrisch verstellbaren Lattenroste sind super praktisch wenn man gern mal im Bett liest oder TV schaut. Die Verstellbarkeit ist im vergleich zum Wasserbett ein großer Vorteil.

Die richtige Matratze für Seitenschläfer

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Seitenschläfer treffen mit einer 7-Zonen-Matratze die richtige Wahl, denn sie sorgt für eine anatomisch korrekte Schlafhaltung und entlastet zugleich die Wirbelsäule. Als Material empfiehlt sich Naturlatex: Es ist ausgesprochen flexibel und passt sich dem Körper optimal an.

Alternativ können Seitenschläfer zu einer Kaltschaummatratze greifen, wobei darauf zu achten ist, dass der Härtegrad zum Körpergewicht des Schläfers passt. Die Matratze muss zudem perfekt auf den Lattenrost abgestimmt sein, damit sie ihre positiven Eigenschaften voll entfalten kann.

Kopfkissen für Seitenschläfer

Traumreiter U-Form Jumbo XXL Seitenschläferkissen

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Seitenschläfer müssen darauf achten, dass ihr Kopf gut abgestützt wird. Denn nur dann, wenn der Kopf hochgehalten wird, kann ein Überstrecken oder Abknicken der Halswirbelsäule vermieden werden. Spezielle Seitenschläferkissen sind so lang, dass sie ausreichend Platz für Kopf, Nacken, Schulter und zur Ablage eines Beins bieten. Es gibt sowohl einfach Lange-Kissen als Seitenschläferkissen, 7-Förmige Seitenschläferkissen und U-Förmige Kissen für Seitenschläfer. Die U-Förmigen bieten den meisten Komfort und haben den Vorteil dass man das große Kissen nicht hin und her heben muss wenn man Nachts die Schlafseite wechselt.

Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Wirbelsäule beim Schlafen eine gerade Linie bildet. Außerdem trägt die Einhaltung eines natürlichen Abstandes zwischen den Beinen zu einer hohen Schlafqualität bei. Das Seitenschläferkissen sollte jedoch nicht zu weich sein, damit der Körper optimal gestützt wird.

Einen ähnlichen Effekt können Seitenschläfer mit einem Gelkissen erzielen. Das Gelkissen verringert den Druck, der beim Schlafen auf Kopf und Nacken lastet. Auf diese Weise können Verspannungen sowie Kopf- und Nackenschmerzen effektiv vermieden werden.

Auch viskoelastische Nackenstützkissen, die mit sogenanntem Memory-Foam gefüllt sind, sind für Seitenschläfer geeignet. Der Schaum passt sich jeder Kopf- und Nackenform individuell an, um einen gesunden Schlaf zu fördern.

Inzwischen sind auch spezielle Wasserkissen für Seitenschläfer auf dem Markt, deren Höhe variabel einstellbar ist. Dazu wird das Kissen einfach mit der gewünschten Menge Wasser gefüllt. Wasserkissen verfügen über eine dicke Außenschicht aus angenehm weichem Fasermaterial sowie über eine zusätzliche Isolierschicht, die verhindert, dass das Kissen sich kühl anfühlt.

Seitenschläfer Fazit:

Genauso wie Rücken- oder Bauchschläfer haben Seitenschläfer ganz spezielle Bedürfnisse, wenn es um das richtige Kissen sowie die optimale Kombination aus Matratze und Lattenrost geht. Hier heißt es also: verschiedene Varianten testen und sich umfassend beraten lassen, um die optimale Lösung zu finden.