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Luftreiniger und Luftwäscher

Es gibt viele gute Gründe den Kauf eines Luftreinigers oder Luftwäschers in Betracht zu ziehen. Auch wenn die Zunahme der Allergiesymptome und Asthmaerkrankungen auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden können, sind folgende Fakten gesichert: Die Pollendichte hat zugenommen, durch die verbesserte Isolierung der Häuser steigt die Anzahl der Hausstaubmilben und was schon immer gilt: Feinstaub kann nicht durch den „Nasenfilter“ entfernt werden.

Alle Staubpartikel, die kleiner als 10 µm sind, gelten als Feinstaub und gelangen tief in die Lunge. Allergien sind nicht genetisch, sondern umweltbedingt. Deshalb ist reinere Luft auch als Prophylaxe zu betrachten.

Luftreiniger Auswahl & Preisvergleich:

Honeywell Luftreiniger
Honeywell
Luftreiniger

ab 81,02 €
IVS Luftionisierer
IVS
Luft-ionisierer

ab 69,99 €
Venta Luftwäscher
Venta
Luftwäscher

ab 182,59 €

Luftreiniger Variationen

Man kann drei verschieden Typen von Luftreinigern unterscheiden:
Reine Ionisatoren, Luftwäscher, die u. a. Wasser als Filtermedium benutzen und dadurch gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit erhöhen, und Luftreiniger, die verschiedene Filter staffeln und so die Luft nur reinigen und nicht befeuchten. In manchen Luftwäschern und -reinigern ist ein Ionisator integriert.

Ionisatoren erzeugen ein elektrisches Feld, in dem sich Elektronen aus Atomen bzw. Molekülen lösen. So zerfallen z. B. Geruchsmoleküle und man kann die „reine“ Luft riechen. Ionisierte Luft wirkt antistatisch und keimabtötend. Allerdings entsteht durch Ionisation von Luft zwangsläufig Ozon, das selbst giftig ist.

Weiterhin legen neuere Untersuchungen nahe, dass Ozon die Oberfläche von Pollen verändert und so ihre allergieauslösende Wirkung noch verstärkt. Die Deutsche Lungenstiftung warnt sogar davor, geruchsbeseitigende Ionisatoren gegen Zigarettendunst einzusetzen, da durch die Spaltung der schädlichen Inhaltsstoffe von Tabak erneut Toxine entstehen.
Feinstaub und Pollen sowie Tierhaare werden durch reine Ionisatoren nicht entfernt.

Dasselbe Problem haben Luftwäscher, die ausschließlich Wasser als Filter benutzen. Wasser kann nur Partikel im Großstaubbereich herausfiltern. Solch Geräte sind eher Luftbefeuchter. Werden noch andere Filter dazugeschaltet, wie z. B. Hepa-Filter, erfüllen Luftwäscher den Zweck der Luftreinigung sehr gut.

Allerdings bleibt zu bedenken, dass Raumluft nicht zu feucht (über 65 %) werden darf, um Schimmelbildung zu verhindern. Um einen Luftwäscher also auch im Sommer betreiben zu können, muss die Luftbefeuchtung entweder abschaltbar sein oder automatisch über einen Luftfeuchtemesser geregelt werden. Dies leisten nur wenige Geräte (s.u).

Bei der Integration von Ionisatoren in Luftwäschern und Luftreinigern werden die Vorteile der Ionisation (Keimabtötung, Antistatikum) genutzt, die schädlichen Zerfallsprodukte der Ionisation werden sofort herausgefiltert. Dennoch entsteht schon bei sehr geringen, völlig unschädlichen Mengen von Ozon, ein typischer unangenehmer Geruch.

Luftwäscher Qualitätskriterien im Test

Dies ist eines der Kriterien, nach denen Luftwäscher bzw.-reiniger beurteilt werden müssen. Denn die Geruchsbelästigung durch Ozon mit Lüften ausgleichen zu wollen, wäre selbstverständlich kontraproduktiv.
Weiterhin ist natürlich der Stromverbrauch ein wichtiger Faktor. So gibt es Geräte, die, wenn sie ausgeschaltet sind, aber der Stecker noch in der Steckdose ist (Standby-Betrieb), immer noch Strom verbrauchen.

Auf Dauer ist der Geräuschpegel sehr wichtig und müsste zumindest in einer Stufe unter 25 dB(A) bleiben. 25 dB(A) entspricht etwa einer leisen Unterhaltung.

Gute Luftreiniger filtern mindestens 90 % der Schmutzpartikel aus der Luft. Dieser Wirkungsgrad hängt nicht von der Anzahl der verwendeten Filter sondern von der Qualität der Filter ab. Eine höhere Anzahl der Filter sollte nur dem Zweck der Vorfiltrierung dienen, um die Lebensdauer des Mikropartikelfilters, der regelmäßig ausgetauscht werden muss, zu verlängern. Diese Vorfilter sollten größtenteils waschbar sein, um die Unterhaltskosten zu minimieren.

Die Auswahl eines passenden Luftwäschers oder -reinigers ist zwingend von der Raumgröße abhängig in der er aufgestellt wird. Das Gerät sollte in der Lage sein, innerhalb einer Stunde die gesamte Raumluft mindestens zweimal zu filtern.

Luftreiniger Tests, Gütesiegel und Empfehlungen

Der letzte Test von Stiftung Warentest stammt von 1998 und ist somit lange überholt. Inzwischen gibt es zwei Gütesiegel: das „Seal of Approval” von der Britischen Allergie Stiftung (BAF) und das ECARF-Qualitätssiegel des Europäischen Zentrums für Allergieforschung.

Zu den Herstellern von Luftwäschern mit diesen Siegeln gehören:

  • Filtrete
  • Daikin
  • Honeywell
  • Bionair
  • LG Electronics
  • Nikken
  • Stadler Form
  • Turmix
  • Samsung
  • Sharp
  • Hier einige Luftreiniger mit besonderen Merkmalen:

    Der Luftreiniger Viktor von Stadler Form hat das ECARF-Siegel und sieht sehr gut aus.

    Die Sharp Luftwäscher KC-860 E und KC-850 E W haben einen sehr guten Filterwirkungsgrad und einen Luftfeuchtesensor. Zusätzlich kann die Befeuchtungsfunktion manuell abgeschaltet werden.

    Der Luftreiniger AX 510 ist nur für kleine Räume geeignet, aber er hat einen geringen Energieverbrauch und sein Filter kann gewaschen werden.

    Die Filtrete Luftreiniger Ultra Clean haben ein neuartiges Filtersystem, dass laut BAF noch bessere Filterwirkung zeigt, als HEPA-Systeme.

    Der Daikin Luftreiniger MC 70L VM ist „flüsterleise“ und hat eine Fernbedienung.

    Jeder dieser Hersteller bietet Luftwäscher und Luftreiniger in verschiedenen Größen und Ausstattungen an, sodass man sich anhand der oben genannten Kriterien das individuell passende Gerät aussuchen kann.

    Honeywell Luftreiniger
    Honeywell
    Luftreiniger

    ab 81,02 €
    IVS Luftionisierer
    IVS
    Luft-ionisierer

    ab 69,99 €
    Venta Luftwäscher
    Venta
    Luftwäscher

    ab 182,59 €

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