Wie den Lattenrost richtig einstellen?

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SCHLUMMERPARADIES 7 Zonen Lattenrost mit 42 Federleisten (bei Amazon)

Ein tiefer, erholsamer Schlaf ist unerlässlich für unser Wohlbefinden und für unsere Leistungsfähigkeit. Dabei greifen mehrere Faktoren ineinander: Matratze und Kopfkissen müssen ebenso den persönlichen Schlafgewohnheiten entsprechen wie der Lattenrost. Grundsätzlich gilt: die Wirbelsäule soll möglichst gerade, nicht gecknickt oder verdreht und entspannt bleiben. Schläft man also die meiste Zeit auf der Seite, sollten also die Schultern und Hüften weiter in Matraze und Lattenrost einsinken können als der Rest des Körpers.

Welche verschiedenen Arten von Lattenrosten es gibt und wie der Lattenrost optimal eingestellt werden kann, verrät dieser Ratgeber.

Warum ist der Lattenrost so wichtig für die Schlafqualität?

DUOMED TELLER-LEISTEN Lattenrost

DUOMED TELLER-LEISTEN Lattenrost (bei Amazon)

Auch die hochwertigste Matratze kann ihre positiven Eigenschaften nur dann entfalten, wenn sie auf dem richtigen Lattenrost liegt. Denn: Der Lattenrost hat die Aufgabe, das Gewicht der Matratze und des Körpers so zu verteilen, dass eine vollkommen entspannte Haltung eingenommen werden kann. Ist das nicht der Fall, kommt es zum „Durchliegen“ und den damit verbundenen Rückenverspannungen. Der Lattenrost muss den Körper an einigen Stellen stützen, zum Beispiel am Kopf, während er in anderen Bereichen nachgeben muss – bei Seitenschläfern etwa im Schulterbereich. Matratze und Lattenrost sollten also grundsätzlich als eine Einheit angesehen werden, um ein entspanntes Ein- und Durchschlafen zu ermöglichen.

Normale Lattenroste haben den Nachteil das die Latten nur in der Mitte optimal nachgeben. schläft man am Rand vom Bett kann man noch so viel einstellen die Leisten werden am Rand nicht viel mehr nachgeben. Viel besser funktioniert das, bei einem guten TellerLattenrost bei dem auf den Holzleisten flexible Teller angebracht sind die auch eine schmale Schulter oder Becken optimal einsinken lassen können.

Verschiedene Arten von Lattenrosten

Lattenrost von Betten-ABC starr vs Medimed elektrisch

Lattenrost Betten-ABC starr (bei Amazon) / Medimed elektrisch verstellbares Lattenrost (bei Amazon)

Es gibt verschiedene Arten von Lattenrosten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Der weitverbreitete Rollrost, bei dem Holzlatten mit einer Schnur verbunden sind, ist günstig und leicht zu transportieren, bietet jedoch keine Verstellmöglichkeiten. Zwar sind inzwischen auch Rollroste mit Federlatten erhältlich – grundsätzlich ist ein richtiger, verstellbarer Lattenrost jedoch die bessere Wahl.

Die meisten Lattenroste verfügen über Federleisten aus Holz, aber auch Fiberglas-Leisten werden im Handel angeboten. Bei der Aufhängung unterscheidet man Lattenroste mit innen liegenden Kappen und solche mit holmüberdeckenden Kappen. Letztere bieten den Vorteil, dass sie auch am Rand über federnde Eigenschaften verfügen. Ein guter Lattenrost ist darüber hinaus mit einer Mehr-Zonen-Technik ausgestattet. Am weitesten verbreitet sind fünf (Kopf, Schulter, Lordose, Beine und Beckenbereich) und sieben Zonen (Kopf, Schulter, Lordose, Beckenbereich, Unterschenkel und Fuß).

Beim Kauf eines Mehr-Zonen-Lattenrostes ist zu beachten, dass die Anzahl der Zonen mit denen der Matratze übereinstimmt, also eine 7-Zonen-Matratze mit einem 7-Zonen-Lattenrost kombiniert wird. Nicht zuletzt sagt die Anzahl der Leisten viel über die Qualität eines Lattenrostes aus. Es gilt: Je mehr Leisten, umso besser ist die punktelastische Unterstützung des Körpers. Noch höheren Schlafkomfort bietet der sogenannte Tellerrost, der jedoch in der Anschaffung sehr kostenintensiv ist. Er eignet sich besonders gut für all jene, die sehr unruhig schlafen und sich nachts viel bewegen, da die zahlreichen Teller sich an jede Schlafposition anpassen.

Den Lattenrost perfekt einstellen

Die Grundstellung der Leisten eines Lattenrostes ist ein „V“, dessen Spitze in Fußrichtung zeigt. Seitenschläfer sollten den Rost im Schulter- und Beckenbereich etwas weicher einstellen, indem Sie die Schieber enger zusammenschieben. Je höher das Körpergewicht ist, umso weiter müssen die Regler jedoch auseinanderliegen. Um zu gewährleisten, dass die Wirbelsäule beim Liegen eine gerade Linie bietet, ist es empfehlenswert, wenn eine zweite Person beim Probeliegen anwesend ist. Wer auf dem Rücken schläft, muss den Rost im Beckenbereich sowie auf Kopfhöhe härter einstellen, um ein Durchliegen zu vermeiden. Bauchschläfer benötigen wiederum einen weichen Beckenbereich, um anatomisch korrektes Liegen zu ermöglichen.

Fazit: Nicht immer ist die Matratze schuld!

Für unruhigen Schlaf oder morgendliche Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich machen die meisten Menschen ihre Matratze verantwortlich. Dabei spielt der Lattenrost eine ebenso wichtige Rolle für eine erholsame Nachtruhe. Ist der Lattenrost perfekt auf die individuellen Bedürfnisse des Schläfers angepasst, ohne dass die Schlafqualität sich deutlich bessert, sollte hingegen über die Anschaffung einer neuen Matratze nachgedacht werden.

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