Kopfläuse bei Kindern verhindern und bekämpfen

Läuse ShampooGefahrenzone Nummer Eins für die Ansteckung mit Kopfläusen sind der Kindergarten, Kindertagesstätte oder die Volksschule. Hat ein Kind Kopfläuse, ist die Ansteckungsgefahr für die anderen Kinder sehr hoch und schon bald wimmelt es in der gesamten Kindergruppe nur noch von den lästigen Krabbeltierchen. Das muss aber nicht sein!


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Läuse Vorbeugung:

Der wesentlichste Grund, warum sich Kinder gegenseitig mit Läusen anstecken ist der enge Körperkontakt. Kinder lieben es zu kuscheln oder eng zusammen zu sitzen und zu spielen. Auf diese Weise können sich die Läuse ganz leicht verbreiten. Übertriebenes Hygienebewusstsein ist insofern keine hilfreiche Handlung, da die Läuse sich derart rasant vermehren, dass das beispielsweise in einer Kindergruppe sehr rasch jeden Einzelnen betrifft. Einzig Personen mit Glatze oder ganz kurzen Haaren sind vor Läusen gefeit, da sich diese dort nicht anklammern können.

Kopflaus Behandlung:

Haben sich die Läuse bereits angesiedelt, sind sie leicht als braungraue Kugeln in der Nähe des Haarschafts zu identifizieren. Mit einem speziellen Kamm können sie recht einfach aus dem nassen Haar herausgekämmt und entfernt werden.

Um dieser lästigen Tierchen tatsächlich habhaft zu werden, ist es unumgänglich auf Läusekamm und -shampoo zurückzugreifen. Es gibt zwar Hinweise auf Spülungen mit Essigwasser oder Alkohol als hilfreiche Methoden, die jedoch nicht verifiziert werden können. Um die Läuse tatsächlich loszuwerden ist es essentiell spezielle Mittel zu verwenden.

Das Haarewaschen mit dem speziellen Shampoo ist üblicherweise mehrmals – im Abstand von acht bis zehn Tagen – zu wiederholen. Es ist zirka zwei Wochen lang alle vier Tage mit einem Pflegeshampoo das Haar zu behandeln. Danach wird mit dem Läusekamm Strähne für Strähne durchgekämmt, um etwaige Läuse zu erwischen. Nach jedem Durchkämmen ist der Kamm mit einem Papier zu säubern.

Häufige Fehlannahmen:

Es ist ein Trugschluss, dass Läuse auf mangelnde Hygiene und Sauberkeit hindeuten: Die Läuse nehmen was sie kriegen können und sind besonders häufig in den Bereichen hinter den Ohren und im Nacken anzufinden, weil es dort besonders warm und gut durchblutet ist.

Die Läuse sind prinzipiell keine besonders gefährliche Tierart, da sie keinerlei Krankheiten übertragen. Sie sind nur sehr lästig, es juckt und sie vermehren sich sehr schnell. Wird heftig gekratzt können Wunden entstehen, die zu Infektionen beziehungsweise zum Anschwellen der Lymphknoten führen können. In einem derartigen Fall ist der Arzt aufzusuchen.

Eine prophylaktische Behandlung mit speziellen Läusemitteln ist nicht sinnvoll und hilft nicht. Vor Läusen ist niemand gefeit. Wesentlich ist es bei einem Befall sofort aktiv zu werden und jegliche Menschen, die in engem Kontakt mit der betroffenen Person stehen zu informieren. Dazu zählen Freundes- und Bekanntenkreis und jedenfalls auch die Schule beziehungsweise der Kindergarten. Hier ist es wesentlich keine falsche Scham an den Tag zu legen sondern schnell und effizient gegen die Krabbeltierchen vorzugehen, damit nicht gleich die gesamte Gruppe damit befallen wird.

Es ist nicht sinnvoll durch akribische Desinfektionsmaßnahmen das gesamte Kinderzimmer oder gar die Wohnung zu reinigen. Die Läuse suchen sich üblicherweise feuchte und warme Stellen und vermehren sich dort. Bürsten und Kämme werden am besten in heißem Seifenwasser gewaschen, nachdem die gesamte Familie von Läusen befreit wurde. Es ist einzig sinnvoll Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche zu wechseln. Das Lieblingskuscheltier des Kindes kann für drei Tage in einen Plastikbeutel gesteckt werden, dort überlebt keine einzige Laus.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entlausung mit speziellen Mitteln eine notwendige Prozedur darstellt, wenn ein Befall bereits vorhanden ist. Eine effiziente Vorbeugung gegen Läuse gibt es nicht, im Bedarfsfall ist es jedoch unumgänglich rasch und akribisch gegen die Tierchen vorzugehen, die zugegebenermaßen zwar lästig aber komplett ungefährlich sind.

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