Bluthochdruck natürlich senken

Bluthochdruck senkenBluthochdruck ist eine der häufigsten Ursachen, die zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder sonstigen Herzkreislauf-Erkrankungen führt. Somit ist Bluthochdruck eine der häufigsten Todesursachen, dem jedoch durch relativ einfache Mittel entgegengewirkt werden kann, wobei dafür nicht unbedingt Medikamente vonnöten sind.

Bewegung und Verhalten

Um Bluthochdruck entgegen zu wirken ist es hilfreich das Körpergewicht zu regulieren beziehungsweise zu reduzieren, da es häufig in ursächlichem Zusammenhang mit erhöhtem Blutdruck steht. Besonders günstig ist es diesbezüglich über regelmäßige Bewegung überflüssige Pfunde zu bekämpfen und dadurch gleichzeitig Stressoren zu reduzieren.

Flottes Gehen im Alltag als auch den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückzulegen können bereits einen wesentlichen Anteil zur Reduzierung des Körpergewichts und der Erhöhung des Wohlbefindens leisten. Wer wenig Zeit hat kann HochIntensitätstraining betreiben. Schon 10 Liegestützstrecksprünge können einen positiven Einfluss auf den Blutdruck haben.

Die Kombination von (beruflichem) Stress und Übergewicht sind definitiv als Risikofaktoren für Bluthochdruck zu betrachten. Zudem gibt es nachweisliche Zusammenhänge zwischen Entspannungstechniken oder Bewegungsformen wie Yoga als auch meditativen Verfahren und der Reduktion des Blutdrucks und der Erhöhung der Lebensqualität.

Ernährung und Getränke

Bluthochdruck RezepteBei der Ernährung kann über eine Verringerung des zugeführten Fett-, Zucker- als auch Alkoholanteils das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken drastisch gesenkt werden. Zu beachten ist diesbezüglich auch, dass Alkohol durch den hohen Kalorienanteil gleichzeitig zur Gewichtszunahme führt, die sich wiederum ungünstig auf den Blutdruck auswirken kann. Auch (übermäßiger) Zigarettenkonsum wirkt sich ungünstig auf den Blutdruck aus.

Als Getränke sind natriumarmes Mineralwasser, Tee, Obst- und Gemüsesäfte zu empfehlen. Kaffee als auch schwarzer Tee sollten nur in geringen Dosen genossen werden. Die Auswahl an Nahrungsmitteln ist genau zu beobachten: Durch den Konsum von frischen, natürlichen Nahrungsmitteln, die möglicherweise sogar aus der Bio-Ecke stammen, kann viel für die notwendige Zufuhr von Mineralien und anderen Nährstoffen getan werden. Vollkornprodukte, wenig Fleisch und tierische Fette, viel Obst und Gemüse werden von Kardiologen und Ernährungsexperten empfohlen.

Diesbezüglich ist es auch wesentlich auf die Zufuhr von Salz so weit wie möglich zu verzichten. Nitrite sind in vielen Fertigprodukten vorhanden und führen zu einer schnelleren Verkalkung der Arterien, was einen wesentlichen Risikofaktor darstellt. Stattdessen kann das Würzen mit Kräutern und anderen Gewürzen empfohlen werden.

Eine natriumarme Ernährung ist zu bevorzugen. Im Zweifelsfall kann mittels Fastentagen (beispielsweise durch Molke, Saft oder Rohkost) Natrium aus dem Körper ausgeleitet werden, was den gesamten Organismus entlasten kann.

Nahrungsergänzungsmittel

Kalium, Magnesium und Kalcium können zum einen über spezifische Nahrungsmittel aufgenommen werden, jedoch ist es häufig auch sinnvoll diese Mineralstoffe zusätzlich oral einzunehmen. Auch Omega-3-Fettsäuren wie sie in fetten Fischen (Makrele, Lachs und andere)vorkommen, können im Idealfall auch eingenommen werden, um einen positiven Effekt auf die Gefäße zu erzielen und außerdem sind sie bekannt dafür die Blutfettwerte zu reduzieren.

Magnesium wird besonders als „Anti-Stress-Mineral“ betrachtet, da es gefäßentspannend wirkt. Bei bereits vorhandenem Bluthochdruck kann Kalcium einen wesentlichen Beitrag leisten.

Vitamin E wirkt sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus und beeinflusst die Fließeigenschaften des Blutes auf positive Art und Weise. Vitamin C und Betacarotin haben denselben Effekt. Diesbezüglich lassen sich vor allem Acerola- und Sanddornprodukte empfehlen.

Aus der Phytotherapie gibt es besondere Hinweise auf den Konsum von Knoblauch und Bärlauch, die ähnlich wie Vitamin E wirken. Auch Weißdorn ist ein beliebtes Herzmittel aus der Naturheilkunde.