Blutdruckmessgerät

Jeder zweite erwachsene Bundesbürger leidet an Bluthochdruck. Dieser führt zu irreparablen Schäden an den Blutgefäßen. Nieren- oder Herzschwächen, Gefäß-erkrankungen, aber auch Probleme mit dem Auge können die Folge sein. Knapp die Hälfte aller jährlich registrierten Todesfälle in Deutschland sind auf durch Bluthochdruck ausgelöste Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.

Nun geht man nicht dauernd zum Arzt und lässt sich den Blutdruck messen. Und wenn man dann beim Arzt ist, ist man womöglich nervös oder aufgeregt weil man so lange warten musste. Vielleicht ist der Weg zum Arzt auch etwas beschwerlich. Man erhält also sehr wenige und womöglich verfälschte Blutdruck Werte. Besser ist es, wenn man den Blutdruck regelmäßig daheim überprüft. Sehr gute Geräte gibt es bereits für unter 20 Euro zu kaufen. » Blutdruckmessgeräte im Überblick bei Amazon

Blutdruckmessgeräte im Test

Stiftung Warentest überprüfte im Heft 1/2008 und 12/2010 Blutdruckmessgeräte auf Herz und Nieren. Hier geht es um Ihre Gesundheit, so ist natürlich die Messgenauigkeit das entscheidende Kriterium im Test. Zuverlässigkeit in allen Lagen – auch bei schwacher Batterie muss gewährleistet sein, die Manschette darf nicht zu Lecken neigen und auch ein Fall aus einem Meter Höhe muss einige Male ausgehalten werden.

Einfache Handhabung, gute Display-Lesbarkeit und viele Messungen pro Batteriensatz sind weitere wichtige Merkmale, bei denen gute Testergebnisse erzielt werden müssen. Zusätzlich ist eine verständliche Gebrauchsanweisung Voraussetzung für ein Testsieger Blutdruckmessgerät. Letztenendes kommt es auch noch auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis an.

Im Stiftung Warentest Blutdruckmessgeräte Test (1/2008) schneiden Geräte von Hartmann, Medisana, Omron und Beurer am besten ab. Billig Blutdruckmessgeräte von Discountern wie Plus und Tchibo schnitten dagegen schlecht ab. Im Test (12/2010) berichten die Tester, dass kein Messgerät für den Heimgebrauch so genau ist wie die messung beim Arzt. Da viele Ärzte jedoch noch mit Analogen Geräten arbeiten ist die Frage bei welchem Arzt die Tester waren. Leider gibt es seit 5 Jahren keine Tests mehr und bei der Technologie hat sich bestimmt so einiges getan.

Das hier gezeigte Handgelenk-Blutdruckmessgerät z.B. warnt automatisch bei Hochdruck, Herzrhythmusstörungen und bei Messproblemen und kann bis zu 90 Messungen speichern und den Mittelwert ermitteln.

WICHTIG: Bei Handgelenk-Blutdruckmessgeräten sollte man darauf achten, dass der Blutdruck auf Herzhöhe gemessen wird.

Tipp: Kunden Tests sind vielleicht aussagekräftiger als Tests im Labor. Messungenauigkeiten sind im Vergleich von Werten des selben Gerätes im Langzeitverlauf nicht so signifikant.
» Blutdruckmessgerät Kundenbewertungen vergleichen bei Amazon

Blutdruck im Auge behalten

Mit einem Blutdruckmessgerät kann am Handgelenk oder am Oberarm, der Druck des Blutes in den Arterien gemessen werden. Aufgrund der gemessenen Werte wird eine Aussage über eventuell bestehenden Bluthochdruck getroffen. Der Optimalblutdruck liegt bei einem Wert von 120 zu 80 mmHg.

Die erste Zahl bezieht sich hierbei auf den Wert, der während der Anspannungs- und anschließenden Auswurfsphase des Herzens erzeugt wird (Systolischer Wert). Ein diastolischer Wert entsteht während der Entspannungs- und Füllphase des Herzens. Er bezieht sich auf die zweite Zahl. Liest man einen Druck von 140 zu 90 mmHg oder höher ab, besteht Bluthochdruck. Zu beachten ist, dass bereits bei Überschreiten eines der beiden Grenzwerte Bluthochdruck bestehen kann. Betroffene sollten sich bei Verdacht auf einen zu hohen Blutdruck umgehend ärztlich behandeln lasse.

Moderne Messgeräte können jedoch auch Herzrhythmusstörungen feststellen und automatisch eine Warnung geben. So kann der Arzt über das Problem verständigt werden und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen um das Problem zu beheben.

Blutdruckmessgerät Funktionsweise

Das klassische Blutdruckmessgerät wird am Oberarm angebracht. Über dem Ellenbogen befestigt man eine Manschette. Durch Drücken eines zugehörigen Gummiballs, wird die Druckmanschette aufgepumpt. Die Druckwerte können nun über ein Stethoskop ermittelt werden. Dies nennt man auskultatorische Messung. Leider sieht man analoge Blutdruckmessgeräte immer noch viel zu oft in Krankenhäusern und bei Ärzten. Dabei sind digitale Geräte wesentlich genauer und zuverlässiger.

Ein digitales Blutdruckmessgerät erlaubt die Durchführung einer Messung am Handgelenk oder am Oberarm. Heutige Modelle messen den Druck, der in den Arterien entsteht, völlig automatisch. Digitale Blutdruckmessgeräte sind überdies besonders günstig und können umstandslos auch privat Verwendung finden.

Handgelenks-Blutdruckmessgeräte sind im Vormarsch, sie machen den Großteil der verkauften Messgeräte aus. Vorteil ist vor allem die kompakte Bauweise, die das Messen sowohl auf Reisen als auch im Büro oder unterwegs erleichtert. Oberarmgeräte punkten im Test durch die bessere Lesbarkeit des Displays und größerer Tasten, die das Bedienen vereinfachen. Die Messgenauigkeit unterscheidet sich bei beiden Blutmessgerätvarianten kaum. » Handgelenk-Blutdruckmessgeräte im Überblick

Blutdruckmessgeräte Testsieger & Empfehlungen

Leider sind die letzten Tests so lang her, dass die meisten getesteten Blutdruckmessgerät Modelle garnicht mehr verkauft werden. Den letzten Test bei der Stiftung Warentest gab es Ende 2010. Nur zum Vergleich, damals gab es nur wenige Smart Phone Nutzer in Deutschland und kaum Tablet-PCs. Heute hat 50% der Bevölkerung ein Smart Phone und oft auch ein Tablet PC. Man kann sich also gut vorstellen, dass sich auch bei Blutdruckmessgeräten ein wenig getan hat. Auf Websiten wie Amazon.de gibt es zu diversen Oberarm- und Handgelenk-Blutdruck Messgeräten über 800 Kundenbewertungen. Diese sind bestimmt aussagekräftiger als über 5 Jahre alte Labor-Untersuchungen von Geräten die auf dem Markt nicht mehr zu kaufen sind.

=> Blutdruckmessgeräte Bewertungen & Preise im Überblick bei Amazon